Geduld lernen: Von Wut zur Gelassenheit

08. Oktober 2021

Ungeduld hindert uns oft daran, langfristig an unseren Zielen festzuhalten. Sie durchkreuzt unsere Pläne und lässt uns in Stress und Wut verfallen. Die Eile, die uns antreibt, steht im Widerspruch zur Gelassenheit, die wir anstreben sollten.

In diesem BSG-Blogartikel möchten wir euch Tipps geben, um besser mit Geduld und Ungeduld umzugehen. Sie erfahren, was Geduld bedeutet und wie wir sie mit wenigen einfachen Schritten erlangen können.

Was ist Geduld?

Geduld zeugt von Ausdauer und Durchhaltevermögen. Das bedeutet, ruhig und beherrscht zu bleiben, auch wenn Situationen unangenehm sind und lange andauern. Geduld ermöglicht es uns, Unannehmlichkeiten zu ertragen und abzuwarten, sei es beim Anstehen in einer Schlange für Eis, im Stau oder beim Warten auf den Start eines lang ersehnten Projekts. Geduld ist ein innerer Zustand, der von äußeren Umständen unabhängig ist. Weder können Sie den Verkehr beeinflussen, noch die Schlange schneller auflösen oder die Freigabe eines Projekts beschleunigen.

Wie lerne ich geduldig zu sein?

Da wir das Äußere nicht beeinflussen können, können wir versuchen Geduld zu erlernen sowie in den Momenten besser damit umzugehen, als sich zu ärgern und für innere Unruhe, vielleicht sogar auch Stress, zu sorgen.

Situationen bewusst machen

Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, in welchen Situationen wir ungeduldig werden. Nur wenn wir diese Momente identifizieren, können wir aktiv dagegen angehen.

Welche Faktoren lösen unsere Ungeduld aus? Was führt dazu, dass wir den Geduldsfaden verlieren? Liegt es vielleicht am Hunger? Hat eine bestimmte Bemerkung im Laufe des Tages die Stimmung getrübt?

Folgen von Ungeduld bewusst machen

Sobald wir erkennen, was unsere Ungeduld auslöst, sollten wir überlegen, welche Auswirkungen sie hat, wenn wir ungeduldig sind.

 

Vielleicht ärgern wir uns, werden laut oder mürrisch. Reagieren Sie gereizt und unfreundlich auf andere Menschen? Bemerken Sie, wie Ihre Wut im Sekundentakt zunimmt und der Stresspegel steigt?

Bewusstwerden ist der erste Schritt, um besser mit solchen Situationen umzugehen. Während wir uns ärgern, verschlimmern wir die Situation oft noch zusätzlich.

Geduld als konkretes Ziel setzen

Erkennen wir, dass wir Veränderungen herbeiführen möchten, und ändern wir unsere Denkweise von “Ich wünschte, ich könnte geduldiger sein” zu “Ich bin geduldig”. Wie Glaubenssätze unsere Einstellung beeinflussen können und wie wir sie verändern können, erfahrt ihr in unserem Blogartikel “Die Macht von Glaubenssätzen”. Treffen wir bewusst die Entscheidung, geduldiger zu werden.

Klare Bedeutung von Geduld finden

Ihr habt den Wunsch, geduldiger zu sein, aber was genau bedeutet Geduld für euch? Vielleicht bedeutet Geduld für euch, sich nicht mehr zu ärgern, wenn Dinge länger dauern. Oder es könnte bedeuten, die Situation einfach so anzunehmen, wie sie ist. Findet für euch heraus, was Geduld im Detail für euch bedeutet. Stellen wir uns vor, wie in Momenten der Ungeduld anders reagieren und handeln können.

Schlusswort

Falls wir trotzdem in Momenten des Rückschlags geraten, versuchen wir es erneut und betrachten die Situation als Übung. Ein Verhalten lässt sich nicht von heute auf morgen ändern, aber Schritt für Schritt können wir lernen, geduldiger zu werden und sich zu verbessern.

Du benötigst Unterstützung im Alltag, auf Grund von psychischen oder gesundheitlichen Beschwerden?

Wenn du selbst von einer psychischen oder physischen Erkrankung betroffen bist, melde dich bei uns! Wir besprechen gemeinsam deine individuelle Unterstützungsmöglichkeit.

Nimm Kontakt zu uns auf!

BSG-Podcast für Fachkräfte im Sozialwesen

Du bist Fachkraft des Sozialwesen und wünscht dir einen informativen Podcast, der alle Themen rund um das Sozial- und Gesundheitswesen behandelt? Dann bist du bei uns genau richtig. Hier geht es zu unserem Podcast auf YouTube. Übersende uns in den Kommentaren gerne dein Feedback und hinterlasse Wünsche für weitere Podcastfolgen. Wir freuen uns auf dich!

Unser Podcast auf Youtube