Die Rolle von sozialen Kontakten

Zwischenmenschliche Beziehungen können unterschiedlich aussehen und auf verschiedenen Verhaltensweisen oder Emotionen begründet sein. Man kann jemanden freundschaftlich ins Herz geschlossen haben oder romantische Gefühle für gewisse Personen hegen, jemanden sympathisch finden oder von der fachlichen Kompetenz beeindruckt sein und noch vieles mehr. Aber welche Rolle spielen soziale Kontakte in unserem Leben?

Die Rolle von sozialen Kontakten

Soziale Beziehungen definiert

Eine soziale Beziehung definiert sich in der Soziologie als eine Beziehung zwischen zwei oder mehr Menschen, bei welcher das Denken, Handeln oder Fühlen aufeinander bezogen ist.

Das bedeutet; diese Gruppe aus zwei oder mehr Menschen denkt über den jeweils anderen nach, handelt diesem gegenüber besonders oder hegt bestimmte Gefühle dem Gegenüber. Kurz gesagt handelt es sich bei zwischenmenschlichen Beziehungen oder auch sozialen Kontakten um Menschen, mit denen wir zu tun haben.

Die Ausprägung dieser Beziehungen hängt von der Nähe der Person zu uns ab. Ist sie beispielsweise ein Teil der Familie steht diese Person näher als ein entfernt bekannter. Ebenfalls kann eine solche Beziehung eine negative oder positive Qualität aufweisen. Hat etwa jemand einen guten oder schlechten Einfluss auf mich, freue ich mich jemanden zu sehen oder sehne ich das Ende unserer Begegnung herbei, so hat unsere Beziehung eine positive oder negative Qualität für mich.

Rolle sozialer Kontakte in unserem Leben

Was aber bedeuten soziale Kontakte für uns? Brauchen wir diese überhaupt?

JA! Jede Art der zwischenmenschlichen Beziehung hat einen Einfluss auf uns, welcher häufig positiv, seltener allerdings auch negativ ausfallen kann. Die Beziehung zu Familienmitgliedern und engen Freunden prägt unser Verhalten und dient als Emotionale stütze. Diese fungieren auch als Ansprechpartner bei Redebedarf, Ratgeber und Richtungsweiser bei keinem klaren Weg.

Generell zählen positive soziale Kontakte für viele auch als unabdingbar in der Freizeitgestaltung und im Job. Wer geht nicht lieber mit Freunden auf ein Event oder hat nicht lieber zwischendurch ein wenig Spaß mit den Kollegen auf der Arbeit, als nur stumm vor sich hin zu arbeiten?

Generell gilt nach dem Prinzip von Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht Kommunizieren“. Dies und die These, dass wir zu jedem, mit dem wir bewusst kommunizieren, eine Beziehung aufbauen, impliziert, dass wir ebenfalls zu jedem unserer Kontakte eine Beziehung hegen, ob positiv oder negativ.

Daraus lässt sich schließen, dass soziale Kontakte ein allumfassendes Thema für uns gesellschaftlich geprägte Lebewesen ist und somit auch eine zentrale Rolle im Leben eines jeden einnimmt. Zwischenmenschliche Beziehungen setzen so auch den Grundpfeiler für gesellschaftlichen Erfolg.

Ein Freund – Retter in der Not

Positive soziale Kontakte und engere zwischenmenschliche Beziehungen wie beispielsweise ein Freund oder die Familie können in kritischen Phasen des Lebens ausschlaggebend für eine Besserung sein. Diese sind Ressourcen, welche uns durch Mut machen, einfaches Zuhören oder Ratschläge wieder in die richtige Spur lenken.

Darauf aufbauend nimmt vor allem in Lebenssituationen, in denen man das Gefühl hat alles gehe den Bach hinunter ein Freund/ eine Freundin eine wichtige Rolle ein. Manchmal sind Freunde dann ein Licht in der Dunkelheit, ein Platz um all die Gedanken loszuwerden oder aber ein tritt in den Allerwertesten.

Die Sprüche „Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“ und „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ sind die besten Beispiele für die Rolle eines Freundes/ einer Freundin in bestimmten Zeiten.

Arten sozialer Kontakte

Soziale Kontakte sind aber nicht immer nur freundschaftlich und positiv. Eine zwischenmenschliche Beziehung kann in beide Richtungen umschlagen und sich so etwa zu einem romantischen Zusammensein oder aber in die entgegengesetzte Richtung zu einer Antipathie entwickeln.

Eine Beziehung ist also kein starres Konzept, sondern ein sich stets verändernde Verlauf, welcher zwischen Positiv und Negativ schwankt. Dies Bedeutet, dass eine für einen als nervig und Negativ empfundene Person nach einiger Zeit als lustig und positiv empfunden werden kann und sich eine sympathische Person mit der Zeit immer weiter von einem entfernen könnte.

Man sollte also auf die Art der Beziehung achten, dabei einen Fokus auf das Positive legen und das Negative versuchen auszuschließen, um einen größtmöglichen Vorteil aus den eigenen zwischenmenschlichen Beziehungen zu ziehen.

Fazit

Abschließend sei gesagt, dass die zwischenmenschliche Beziehung ein ziemlich komplexes Modell des Zusammenlebens vieler Menschen darstellt, aber für jeden von uns durch die starke soziale „Abhängigkeit“ des Menschen in der heutigen Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert einnimmt.

Dies kann etwas Positives oder aber auch etwas Negatives bedeuten. Durch einen Fokus auf die Positiven Beziehungen kann sich die Lebensqualität deutlich verbessern, wohingegen viele negative Beziehungen die entgegengesetzte Wirkung zeigt.

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