Selbstmitgefühl – sei dir selbst ein guter Freund

Selbstmitgefühl lässt sich trainieren und stärkt obendrein die seelischen Abwehrkräfte.

Vielleicht kennen Sie es auch: Sie setzen sich anspruchsvolle Ziele und wollen diese allemal erreichen. Was passiert, wenn Sie diese Ziele nicht erreichen? Genau, Sie machen sich Vorwürfe.

Wie lässt sich das ändern?

Versuchen Sie gütig mit sich zu sein, dass Fehler und Misserfolge menschlich sind und seien Sie sich selbst gegenüber verständnisvoll. Ungefähr so, wie Sie sich einem guten Freund gegenüber verhalten würden (Self-compassion). Ihren Mitmenschen gegenüber zeigen sie Emotionen der Güte und Nachsicht. Es ist meist leichter anderen Mitgefühl entgegenzubringen als sich selbst. Angenommen Sie sind gerade in der Situation, in der Sie sich schlechtreden. Denken Sie daran, was Sie einem Mitmenschen in der Situation mitteilen würden und wenden Sie das auf Sie selbst an.

Lernen Sie sich den eigenen Fehlern und Schwächen mit Güte und Verständnis zu begegnen, anstelle von Selbstkritik. (self-kindness)

Akzeptieren Sie Ihre Gedanken, anstatt sie zu unterdrücken, sich zu währen oder sich mit Ihnen zu identifizieren. Lassen Sie die Gedanken vorbeiziehen und erkennen Sie, dass Gedanken und Gefühle genau das sind: Gedanken und Gefühle, nicht unbedingt die Wahrheit.

Seien Sie auch nach Niederlagen freundlich mit sich selbst, fürchten Sie sich nicht davor. Begegnen Sie sich selbst mit Mitgefühl, meistern Sie Belastungen leichter und es fühlt sich besser und motivierter an.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten diese zu trainieren.

Drei Schritte wie Sie sich wie einem guten Freund begegnen:

1. Selbstablehnung und Selbstkritik hindern Sie daran Ihre Ziele zu erreichen. Werden Sie sich bewusst, diese Gewohnheiten abzulegen.
2. Wir sind alles unterschiedliche Individuen und genauso mögen wir unterschiedliche Übungen. Probieren Sie sich aus und finden sich Ihre Selbstmitgefühls-Übung, mit der Sie sich am wohlsten fühlen.
3. Seien Sie geduldig. Übung macht den Meister und oftmals muss man Übungen erst akzeptieren und sich daran gewöhnen. Seien sie nachsichtig mit sich selbst.

Tasten Sie sich bei den Übungen langsam und behutsam ran.
In der Arbeit mit sich selbst, kann es dazu führen, dass sie von heftigen Emotionen überwältigt werden können. Sie könnten anfangen zu weinen, da Sie sich in Richtung Besserung bewegen, weil Sie sich mit alten Emotionen und Ereignissen auseinandersetzen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass auch alte schmerzliche Erinnerungen hochkommen, aber genau das ist gut so. Sie sollten sich mit diesen Erinnerungen auseinandersetzen und sich akzeptieren. Vergessen Sie nicht – Sie wollen achtsam mit sich selbst sein.

Gehen Sie dabei Schrittweise vor und machen Sie gerne langsam. Es liegt in Ihrer Hand welches Tempo Sie gehen. Wichtig ist nur, dass Sie sich dabei wohlfühlen. Wenn man sich wieder und wieder Vorwürfe macht, ist es schwierig Gelassenheit und Selbstvertraue zu entwickeln. Akzeptieren Sie Ihren Rückschlag und scheuen Sie sich nicht davor, andere um Hilfe zu bitten. Sie sind es sich wert.

Seien Sie auch nach Misserfolgen freundlich und nachsichtig mit sich.
Lassen Sie die Schamgefühle los und übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Zukunft.

Lassen Sie uns Ihre Gedanken zu diesem Thema auf unserem Instagram da: @bildungsinstitut_bsg. Gibt es für Sie weitere Übungen, mit denen Sie gut arbeiten? Wir freuen uns sehr Ihre Gedanken zu hören.

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