Urlaub vom eigenen Ich? Was tun, wenn die öffentlichen Räume geschlossen sind?

Wie erfahre ich Selbstdistanz? In der Pandemie haben wir nicht viele Möglichkeiten, um uns groß auszuleben. Die öffentlichen Räume sind nicht mehr betretbar und die Selbstdistanz kann nicht mehr stattfinden, wir können nicht mehr vor uns selbst fliehen.
Selbstdistanz ist wichtig für unsere geistige und emotionale Stärke.
Doch was tun, wenn diese keinen Raum findet?

Wie erfahre ich Selbstdistanz?
In der Pandemie haben wir nicht viele Möglichkeiten, um uns groß auszuleben. Die öffentlichen Räume sind nicht mehr betretbar und die Selbstdistanz kann nicht mehr stattfinden, wir können nicht mehr vor uns selbst fliehen.
Selbstdistanz ist wichtig für unsere geistige und emotionale Stärke.
Doch was tun, wenn diese keinen Raum findet?

Mit Sicherheit kennen Sie das Gefühl auch, das merkwürdige und vielleicht auch lähmende Gefühl. Die Unruhe in uns selbst. Uns fehlen wohltuende Berührungen unserer Mitmenschen, das Ausgehen, die Enge zuhause und dass die Decke uns bereits mehr als nur auf den Kopf fällt.

Nicht nur die Beziehungen zu unseren Liebsten fehlt uns, auch der Verlust an öffentlichen Räumen, das Ausgehen, die Gedanken loswerden.
Mit Freunden etwas Essen zu gehen, der Unordnung zuhause zu entfliehen, in die Oper gehen oder ein Ausflug am Wochenende.
Wir verlieren den öffentlichen Raum, das Entfliehen des Alltags, der Wohnung, der Arbeit. Den Abstand zum privaten, den gibt es nicht mehr.

Durch den öffentlichen Raum, in eine andere Welt zu entfliehen, die alltäglichen Sorgen und Stressoren hinter sich zu lassen. Entfliehen der Alltagspflichten und der täglichen To-do-Listen.
„Ich muss mal unter Leute“, diesen Satz kennen wir alle mittlerweile zu gut.
Die Selbsttranszendenz – seine eigenen Gedanken, Gefühle und Meinungen hinter sich lassen, um sich in Gefühle anderer hineinzudenken und diese als belangvoll zu empfinden.
Die Selbsttranszendenz ist auf keine öffentlichen Räume angewiesen, wird von der Möglichkeit jedoch befördert und belebt.

Diese öffentlichen Räume finden nun von Zuhause über das Internet statt. Wir gehen verloren in den vielen Nachrichten und dem beständigen Blick auf den Bildschirm. Trotz des Lockdowns neigen wir dazu nichts zu verpassen – derzeit online.
Das eigene Zuhause wird zu viel und einengend, egal wie viel Raum Sie geschaffen haben oder es sich neu eingerichtet haben.

Klären Sie Ihren Geist auf: Je besser wir uns selbst erforschen und definieren, woran wir leiden, umso eher können wir mit unserem Leid umgehen und es lösen. Wir geben dem lähmenden Gefühl weniger Chance und können es dumpfen, vielleicht sogar löschen.
Gerade in dieser Zeit finden Menschen sich auf eine neue Weise selbst, probieren sich aus und fangen an die Zeit zu genießen. Die Zeit mit sich zu genießen. Es bedarf nicht immer an äußerer Aktivität, auch die Stille und mal innezuhalten können uns überraschen und große Freude mit sich bringen.

Wie können Menschen es schaffen, auch von Wohnzimmer aus an Freiheit zu gelangen und diesem dämpfenden Gefühl zu entfliehen?

In einem unserer letzten Blogartikel, haben wir für Sie wichtige Tipps zusammengefasst, um in Krisen wie dieser stark zu bleiben.

Schauen Sie gerne vorbei:

Positiv bleiben in der Krise: 5 Tipps für ein starkes Mindset

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