Systemische Gesprächsführung zur Gewaltprävention

Art: Seminare / Weiterbildung

Umfang: 16 UE / 2 Tage
Maximale Teilnehmerzahl: 16
Investition: 250 € p.P.

Geeignet für:

  • Berufsgruppen mit Kundenkontakt
  • Gesundheitswesen-MitarbeiterInnen
  • Justiz-MitarbeiterInnen
  • MitarbeiterInnen der öffentlichen Verwaltung
  • Sozialwesen-MitarbeiterInnen

Förderbar durch:

  • Bildungsprämie
  • Bildungsscheck

Buchbar als:

  • Inhouse Lösung
  • offene Weiterbildung

Inhalt

Kommunikation läuft auf vielen verschieden Ebenen ab, dadurch ist es unmöglich einen „Schuldigen“ für einen Konflikt zu identifizieren. Diese systemische Haltung zu Konflikten findet sich in verschiedenen Kommunikationsmodellen wieder. Wie kommunizieren wir in Konfliktsituationen? Was höre ich von meinem Gegenüber? Was meint Luhmann mit der „Unmöglichkeit von ungestörter Kommunikation“? In einem praktischen und theoretischen Austausch sollen diese und weitere Fragestellungen erarbeitet werden. Die Teilnehmer setzen sich praktisch und theoretisch mit den Kommunikationsmodellen von Schulz von Thun auseinander, um so eine Grundlage für die Arbeit mit systemischen Fragen und Interventionen zu erlangen. Durch die praktische Anwendung verschiedener Gesprächsmethoden erlernen die Teilnehmer kommunikative Kompetenzen, um Konfliktgespräche zu entschärfen und so eine Eskalation zu vermeiden. Durch die Möglichkeit Konflikte von verschiedenen Seiten zu beleuchten und sich seine eigenen Bedürfnisse bewusst zu machen, sollen die Teilnehmer einen erweiterten Blick auf ihr Konfliktverhalten bekommen. Es werden gemeinsam verschiedene Stolpersteine in der zwischenmenschlichen Kommunikation erörtert und Möglichkeiten besprochen, diese zu umgehen.