Konzeptionelle Grundlagen zum Abbau von struktureller Gewalt in öffentlichen Einrichtungen

Art: Seminare / Weiterbildung

Umfang: 8 UE
Maximale Teilnehmerzahl: 16
Investition: 125 € p.P.

Geeignet für:

  • Berufsgruppen mit Kundenkontakt
  • Gesundheitswesen-MitarbeiterInnen
  • Justiz-MitarbeiterInnen
  • MitarbeiterInnen der öffentlichen Verwaltung
  • Sozialwesen-MitarbeiterInnen

Förderbar durch:

  • Bildungsprämie
  • Bildungsscheck

Buchbar als:

  • Inhouse Lösung
  • offene Weiterbildung

Inhalt

Gerade in Institutionen sind sowohl Mitarbeiter als auch Kunden/Klienten struktureller Gewalt ausgesetzt. Die festgelegten Regeln und Strukturen helfen zwar einer Institution einen Rahmen zu geben, führen jedoch auch dazu, dass Mitarbeiter und Kunden/ Klienten ein hohes Maß an Anpassung zeigen müssen. Oft löst dies gerade bei Kunden/Klienten Unzufriedenheit und Aggressionen aus, welche dann von den Mitarbeitern aufgefangen werden müssen. Dieses Seminar vermittelt, welche Möglichkeiten Mitarbeiter haben sich vor Übergriffen zu schützen und welche Faktoren Aggressions- und Gewaltbereitschaft fördern. Das Seminar vermittelt Informationen darüber, wie sich Gewalt in menschlichen Systemen entwickelt und welche Faktoren sowohl beim Kunden/Klienten, als auch bei Mitarbeitern, Aggressions- und Gewaltbereitschaft fördern. Auf Grundlage des Empowerment-Konzeptes üben die Teilnehmer sich in Machtgefällen und Konfliktgesprächen neu zu positionieren. Das Ziel des Seminars besteht darin, dass die Teilnehmer zum einen ein Bewusstsein dafür erlangen, welche Auswirkungen Regeln und Strukturen einer Einrichtung auf sie und ihren Kunden/Klienten haben können, zum anderen, dass sie erlernen, wie sie eine deeskalierende Haltung einnehmen, um Konflikte zu minimieren.