Sprechen Sie die richtige Sprache der Liebe?

Ein Grundbedürfnis des Menschen ist es geliebt zu werden, ob von unserem Partner, unseren Freunden oder der Familie. Wie voll würden Sie Ihren Liebenstank (Tank der Gefühle) beschreiben? Damit Beziehungen langfristig funktionieren, ist es von großer Bedeutung, die Sprache Ihres Gegenübers zu sprechen und zu verstehen, denn nicht jeder wird Ihre persönliche Sprache der Liebe sprechen.

Welche Sprachen es in einer Beziehung gibt, wie Sie diese sprechen (lernen) und welche Sie und die Menschen, die Ihnen wichtig sind, sprechen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Dieser Artikel bezieht sich auf die Beziehung zu Ihrem Lebensgefährten, ihrem Freund/ihrer Freundin oder Ihres Ehepartners. Dennoch können Sie die Sprachen ebenfalls auf alle anderen Menschen, die Ihnen wichtig sind, beziehen.

Wir können uns alle gut zurück an unsere ersten gemeinsamen Monate mit unserem Partner erinnern – voller Harmonie, Erfüllung und Glücksgefühlen. Doch vielleicht haben Sie das Gefühl, dass die Liebe langsam schwindet und Ihre Beziehung nicht mehr die ist, die sie zu Beginn mal war. Das kann daran liegen, dass Sie nicht die gleiche Sprache der Liebe sprechen oder Ihr Partner Ihre Sprache nicht kennt und versteht sowie Sie die Ihres Partners.

Wenn wir wissen, welche Sprache unser Partner spricht und wir seine Bedürfnisse verstehen zu decken, so wird es auch mit den eigenen geschehen.

 

Welche Sprachen der Liebe gibt es?

Die Sprache der Liebe lässt sich in fünf Sprachen einordnen. Es handelt sich hierbei um keine Fremdsprache, die Sie, vielleicht wie Russisch, Chinesisch oder Spanisch, neu erlernen müssen. Die Sprachen der Liebe sind sehr simpel.

 

Lob und Anerkennung:

Eine direkt Aufmerksamkeit Ihres Partners. Komplimente, kleine Freundlichkeiten zwischendurch, ermutigende Worte, Wertschätzung sowie direktes Lob ihres Gegenübers: Ich bin stolz auf dich. Menschen, die die Sprache Lob und Anerkennung sprechen, tut es gut gesehen zu werden und von Ihrem Gegenüber wertgeschätzt zu werden, für das, was er ist.

Zweisamkeit:

Die gemeinsame und aktive Zeit zusammen. Auf Dates gehen, regelmäßige Ausflüge umsetzen, Quality-Time und Momente sammeln. Zeit mit den Liebsten zu verbringen, steht in dieser Sprache an höchster Stelle. Dabei geht es nicht darum, regelmäßig teure Unternehmungen zu veranstalten, sondern darum bewusste und intensive Momente gemeinsam zu erleben – ungeteilte Aufmerksamkeit. Zudem gehören Zwiegespräche, ein aktiver Gedankenaustausch und wahrhaftige Anteilnahme am Gegenüber. Beachtet werden sollte dennoch, dass die aktive Zeit für beide (!) Partner angenehm ist und Spaß macht.

Geschenke:

Wer die Sprache der Geschenke spricht, wird viel Freude daran empfinden selbst die kleinsten Geschenke in Empfang zu nehmen. Nach einer langen Reise ein Mitbringsel, eine Blume auf dem Weg nach Hause zu sehen und für den Partner zu pflücken oder etwas zu entdecken, wobei man sofort an den Partner denken musste. Hierbei geht es darum, seine Zuneigung zu zeigen. Geschenke als sichtbares Zeichen der Anerkennung. Bei der Sprache der Geschenke handelt es sich nicht zwingend um „teuer“. Viele Geschenke sind kostenlos, es liegt in Ihrer Hand und Ihrer Fantasie.

Hilfsbereitschaft:

Die Liebe durch Taten zum Ausdruck bringen. Die Hilfe im Haushalt, seinem Partner eine lästige Aufgabe abnehmen – Hilfe und Unterstützung. Nehmen Sie dem Partner zuliebe unaufgefordert Arbeit ab.

Zärtlichkeit:

In dieser Sprache sind Berührungen das deutliche Signal von Liebe und Anerkennung. Kleine Streicheleinheiten, lange Umarmungen, ein Kuss, die Hand beim Spazieren oder Familientreffen halten. Regelmäßigen intensiven körperlichen Kontakt. Von einer einfachen Berührung bis hin zur sexuellen Begegnung.

 

Damit wird eine erfüllte Beziehung führen können, müssen wir die Sprache des anderen sprechen. Nehmen wir an Ihre Sprache ist die Sprache der Zärtlichkeit und diese wird von Ihrem Partner nicht erfüllt, keine Nähe, keine Umarmungen etc., dann werden Sie sich, ähnlich wie ein Auto, ohne Tank fühlen, Antriebslos und leer. Wer nichts hat, kann auch nichts geben und darunter werden beide Parteien leiden.

Sollte Ihr Partner Ihre Bedürfnisse nicht stillen, ist dies nichts absichtliches und hat mit nichts mit einer bösen Tat zu tun.

Wir bekommen das zurück, was wir geben. Allerdings wird es nichts bringen, wenn Ihr Partner die Sprache der Geschenke spricht und Sie ihn mit der Sprache „Lob und Anerkennung“ versuchen zu stillen. Natürlich wird jeder gerne gesehen und bekommt Komplimente, aber es gilt die Sprache des anderen zu erkennen und zu sprechen. Fragen Sie bei Ihrem Partner offensiv nach, auf welche Sprache der Liebe kommt es bei ihm an, was erfüllt ihn von diesen fünf Sprachen und was benötigt er. Zeitgleich sollten Sie Ihren Partner ebenfalls wissen lassen, was es mit den Sprachen der Liebe auf sich hat und welche Sie sprechen.

Sie werden sehen, sobald Sie beide die Sprache des anderen, für den anderen, sprechen, wird sich der Tank des anderen automatisch mit füllen. Sprechen Sie nicht aneinander vorbei.

Die fünf Sprachen der Liebe:
- Lob und Anerkennung
- Zweisamkeit
- Geschenke
- Hilfsbereitschaft
- Zärtlichkeit

Es gibt nichts Schöneres als zu lieben und geliebt zu werden. Holen Sie sich die frische Ihrer Beziehung, aus den Anfangszeiten, zurück und beleben Sie diese, sodass die Liebe bleibt und Sie gemeinsam in Harmonie und Wertschätzung leben können. Wir alle haben unsere Bedürfnisse, es liegt daran diese zu Erkennen.

Eine Empfehlung:

Falls Sie mehr über die fünf Sprachen erfahren möchten, können wir Ihnen das Buch von Gary Chapman „Die 5 Sprachen der Liebe“ empfehlen.

 

Welche Sprache sprechen Sie?

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